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Die Strategie, die besser ist als ein Abnehmprogramm 

Die meisten Abnehmprogramme sind auf ihre Weise extrem,

  • weil man oft auf Nahrung, die man liebt, verzichten muss,
  • oder weil man sehr viel Sport machen muss.

Es ist unmöglich Extreme auf Dauer durchzuhalten.

Sie machen keinen Spaß und motivieren nicht.

Das ist auch der Grund warum es so schwerfällt ein Abnehmprogramm dauerhaft durchzuhalten. 

Und wenn der Fettabbau nicht erfolgreich war oder man sein Gewicht nicht dauerhaft halten kann, dann denkt man oft, dass es ein Ernährungsproblem ist.

Manchmal aber ist es ein Trainingsproblem.

Das scheint doch ziemlich offensichtlich zu sein, oder?

Und vielleicht denkst du auch genau so, dass das die Erklärung sein muss.

Aber weißt du, was interessant ist?

Die Tatsache, dass keines der beiden Gründe der wichtigste Grund ist, warum man scheitert und kein Bauchfett verliert.

Nein, der Grund ist auf einen anderen Faktor als dem Abnehmprogramm zurückzuführen.

Ein Faktor, der viel weniger sexy und aufregender ist, als diese Ernährungs- und Trainingsfaktoren.

Ein Faktor, dem die meisten Menschen zu wenig Aufmerksamkeit schenken, bis es zum einzigen Grund wird, warum sie kein Bauchfett verlieren oder warum sie kurz nach einer Diät das verlorene Gewicht wieder drauf gepackt haben.

Nicht das Abnehmprogramm, sondern der mentale Aspekt ist der entscheidende Faktor für den Fettabbau

Was genau meine ich mit „mentaler Aspekt“?

Ich meine Dinge wie

  • Motivation,
  • Denkweise,
  • Disziplin,
  • Verantwortlichkeit und vor allem
  • Gewohnheit.

Ich spreche über jeden Aspekt des Fettabbaus, der weitgehend psychologischer Natur ist.

Denn während deine Ernährung und dein Training die Faktoren sind, die bestimmen, ob du Bauchfett verlierst oder nicht, sind es diese Faktoren, die in dem mentalen Aspekt enthalten sind, die bestimmend sind, ob die gewählte Diät und der Sport tatsächlich erfolgreich sein werden und eine langfristige Basis für einen gesunden Lebensstil bilden

Oder, um das auf eine andere (etwas plumpe) Art und Weise auszudrücken:

“Die beste Diät und das beste Training der Welt bedeuten einen Scheiß ohne veränderte Gewohnheiten, die kontinuierlich gepflegt werden.“


Wusstest du, dass zwischen 30 und 50 Prozent unseres täglichen Handelns durch Gewohnheiten bestimmt werden? Siehe Lexikon über Gewohnheiten.

Weil es so ein wichtiger Aspekt ist, lass uns gemeinsam auf den Aspekt „Gewohnheiten“ schauen, um zu verstehen, wie man eine neue Gewohnheit aufbaut, die einfach umzusetzen ist und die du dauerhaft durchhalten kannst.

Denke mal einen Augenblick darüber nach:

  • Wann stehst du auf,
  • was frühstückst du immer,
  • wann gehst du aus dem Haus,
  • welche Serie schaust du jeden Sonntag an, usw…

Es ist also nicht so, dass du noch keine Gewohnheiten in deinen Alltag integriert hast.

Diese Gewohnheiten werden jedoch oft von äußeren Rahmenbedingungen gesteuert.

Aber, wenn es um die innere Einstellung zur Ernährung und Sport geht, hast du vermutlich ein Problem – sonst wärst du wahrscheinlich nicht hier auf meinem Blog gelandet.

Hier ist eine einfache Strategie, mit der du ohne Abnehmprogramm Bauchfett verlieren kannst.

Beginne mit einer unglaublich kleinen Gewohnheitsänderung.

  • Trinke mehr Wasser, 
  • schlafe länger,
  • esse gesünder, 
  • mache mehr Sport.
Kleine Gewohnheiten ändern ist besser als ein Abnehmprogramm

Wenn die meisten Menschen Schwierigkeiten haben, neue Gewohnheiten zu entwickeln, sagen sie so etwas wie:

  • „Ich brauche nur mehr Motivation.“ 

Oder:

  • „Ich wünschte, ich hätte so viel Willenskraft wie du.“


Das ist der falsche Ansatz.

Die Forschung zeigt, dass Willenskraft wie ein Muskel ist.

Es wird müde, wenn man ihn den ganzen Tag über verwendet.

Du kannst das Problem lösen, indem du eine neue Gewohnheit wählst, die einfach genug ist, dass du keine Motivation brauchst, um es zu tun, oder du machst vor der großen Gewohnheitsänderung, erst ein kleinere.

Gewohnheiten ändern in kleinen Schritten

Anstatt ein Abnehmprogramm zu machen, bei der du jeden Tag 1.000 Kalorien weniger zu dir nimmst, machst du einfach die 5:2 Diät, bei der nur an 2 Tagen auf Kalorien verzichtest.

Anstatt täglich Sport zu machen, nimmst du dir erst einmal 2 feste Tage in der Woche vor. 

Wenn du dann noch Lust hast mehr zu machen, dann mache noch einen dritten oder vierten Tag Sport. 

Aber die zwei Sporttage bleiben fest gesetzt.

Anstatt jeden Tag mit dem Aufzug zu fahren, nimmst du dir vor mindestens 1 Mal die Woche Treppe zu laufen.

Anstatt sofort auf Zucker im Kaffee zu verzichten, nimmst du dir nächsten vier Wochen vor nur die Hälfte der üblichen Zuckermenge in den Kaffee zu geben.

Ich glaube du verstehst wie ich das meine!

Wir alle wollen bessere Menschen werden – fitter, stärker und gesünder.

Aber:

Es ist wahrscheinlicher, dass du um diese Zeit im nächsten Jahr das Gleiche tun wirst, als eine neue Gewohnheit durchzuführen.

Aber, nur eine Veränderung der Gewohnheiten wird dich zum Erfolg führen.

Daher, mache kleine Änderungen der Gewohnheiten, dann wirst du die gewünschten Veränderungen mit Leichtigkeit nachhalten und feststellen können.

Um Gewohnheiten zu etablieren, ist es sehr erfolgversprechend einen Prozess oder besser gesagt einen Plan, der kleine, alltägliche Veränderungen in den Alltag bringt, so dass sie zu Gewohnheiten werden.

Hat man einen Plan etabliert, wird man diesen mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nach dem Erreichen des Gewichtsziels beibehalten und damit das erreichte Ziel halten oder sogar im weiteren Verlauf verbessern können.

Hier ein praktisches Beispiel um dir das verdeutlichen:

Stell dir vor, du hast ein unordentliches Zimmer und du hast dir das Ziel gesetzt, es zu reinigen.

Wenn du die Energie zum Aufräumen aufbringst, wirst du einen sauberen Raum haben.

Bauchfett verlieren mit einem Plan

Aber wenn du die gleichen schlampigen Gewohnheiten beibehältst, die zu einem chaotischen Raum geführt haben, wirst du bald auf einen neuen Haufen Unordnung stoßen und auf einen weiteren Anflug von Motivation hoffen.

Du hast ein Symptom behandelt, ohne die Ursache zu ermitteln und dagegen anzugehen.

Besser wäre es gewesen, du hättest einen Aufräumplan erstellt, mit dem du dein Zimmer laufend ordentlich hältst.

Sind Ziele damit völlig nutzlos?

Natürlich nicht.

Ziele sind gut, um eine Richtung vorzugeben, aber ein Plan ist am besten, um Fortschritte zu erzielen.

Der Weg ist das Ziel – sagte schon Konfuzius

Es geht also weniger darum, was wir am Ende der Reise erreichen, als um das, was wir während der Reise tun, um das Ziel zu erreichen.

Und auf das Abnehmen  angewandt:

Es geht also nicht darum, dein Leben durch ein Abnehmprogramm aggressiv einzuschränken, sondern vielmehr darum einen Plan einzurichten, der dich an dein Zielgewicht führt und dir ermöglicht auch nach dem Erreichen deines Zieles ein gesundes und glückliches Leben zu führen,

Einen Plan von kleinen Veränderungen im täglichen Leben, die ein Teil von dir werden können, ohne dass sie dich in deinen Lebensumständen beeinträchtigen oder stören, so dass du noch Spaß am Leben hast.

Gewohnheiten

Statt eines Abnehmprogramms lautet mein Lösungsvorschlag daher

Fange mit kleinen Veränderungen bei deinen Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten an.

Wenn du nicht weißt wie du starten kannst, und welche Veränderungen das sein könnten, dann schaue dir meine 30 Tage Bauch Challenge an.

Bei dieser 30 Tage Challenge habe ich 30 Aufgaben erstellt, die kleine Veränderungen in deinen Tagesablauf bringen können. 

Selbst wenn du nach diesen 30 Tagen nur einen Teil dieser 30 Aufgaben in deinen Alltag integrierst, wirst du Bauchfett verlieren, ohne dass du etwas vermissen wirst.

Das funktioniert auf lange Sicht oft besser als jedes Abnehmprogramm!

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